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Shiraz ist heute das Zentrum
der Provinz Fars. Aus dieser Bezeichnung ist der Name „Persien“ entstanden. Sie bildete das politische und kulturelle Zentrum des antiken Iran, weswegen viele der vorislamischen
Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Shiraz zu finden sind. Seine Blütezeit erlebte die Stadt während der Zand-Dynastie im 18. Jh., als sie für kurze Zeit Hauptstadt Irans war. Heute wird
Shiraz wegen seiner vielen Parks und Gärten als die „Stadt der Rosen und Nachtigallen“ bezeichnet oder auch als „Stadt der Dichter“, weil mit Saadi und Hafez zwei der berühmtesten iranischen
Dichter hier geboren und begraben wurden.
a: Prä-islamische Monumente:
Das wichtigste aus dieser Zeit ist Persepolis, die Kaiserpfalz der Achämeniden, 45 km von Shiraz
entfernt. Daneben Naqsh- e Rostam und Pasargad mit dem Grab Kyros des Großen, die Ruinen von Naqsh-e-Schahpur und der Azarju Feuertempel in Darab.
Fassa, die alte Stadt, habeh
Tal-e-Zahak und die Festung der Stadt, weiterhin der Palast von Firuzabad und Bishapur, die Stadtgründung Schahpurs I. mit den berühmten Reliefs und der sog. Shahpur-Höhle.
b: Monumente aus islamischer Zeit:
Dazu zählt das Grabmal von Ahmad-ibn Jafar, einem Bruder des 8. Imams Reza, bekannt als Schah-e-Tscheragh. Die antike Freitagsmoschee von Shiraz
stammt aus der Saffariden Periode im 9./10. Jh. Zu den historischen Monumenten der Zand-Periode in Shiraz gehören die Moschee, der Bazar und die Zitadelle des Vakil; das Pars –Museum sowie
Klöster Cheheltanan und Haftanan. Beispiele für die berühmten Gärten von Shiraz sind der Bagh-e Eram (Paradiesgarten) und das Narenjestan (Bitterorangengarten). Das historische Korantor an
der Straße nach Isfahan und die Grabstätten von Saadi und Hafez gehören zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Shiraz, die jedes Jahr Zehntausende von Besuchern anziehen.
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