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Die Hauptstadt Irans war früher ein Dorf in der Nähe der aus der Antike bekannten Stadt Rey. Nach der Zerstörung Reys durch die Mongolen (1270 n.Chr.) wuchs es ständig heran. Mitte des 16. Jh wurde es erstmals mit einer Stadtmauer umgeben. Schließlich wurde Teheran zur Zeit des Qajaren Agha Mohammad Khan Ende des 18. Jahrhunderts zur Hauptstadt des Landes.

Teheran ist heute die größte Metropole Westasiens mit geschätzten 12 - 14 Millionen Einwohnern für den Großraum, eine moderne Stadt, die nur wenig vom
Zauber des Orients bewahrt hat. Die Stadt bildet das Zentrum für Wirtschaft, Handel und Verwaltung des modernen Iran. Dennoch hat sie auch für den Touristen viel Sehenswertes zu bieten, z.B:
Die Kronjuwelensammlung, zu der auch berühmte Diamanten wie "Meer des Lichts " (Darya-ye Noor) gehören; der sowohl innen wie außen prächtige Golestan-Palast aus der Qajarenzeit; das Archäologische Museum; das
Teppichmuseum; das Glas- und Keramikmuseum; das Reza Abbasi-Museum, das wunderschöne Miniaturen und Kalligraphien zeigt, die Saadabad-Paläste der Pahlavi- Dynastie, das alte Stadttor Teherans, Bagh-e Melli und das neue Tor Teherans, der Azadi-Turm sowie der Bazar.